Destination Seoul: Tipps für die erste Reise nach Südkorea

1. Warum Seoul?

Wandmalerei im Ihwa Mural Village

Wandmalerei im Ihwa Mural Village

Seoul hat es noch nicht auf die Wunschliste vieler Weltenbummler geschafft, trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, ist es die Stadt, in die ich mich verliebt habe. Was ich an Seoul mag:

  • Es ist eine Stadt für Landeier (wie ich eines bin) – normalerweise kriege ich spätestens nach drei Tagen in einer Stadt den Asphaltkoller, in Seoul beginnt gleich hinter der Stadtmauer das Wanderparadies, das davor bewahrt.
  • Es ist eine dynamische, energetisierende, inspirierende Stadt
  • Es ist eine Stadt für Kaffeetrinker (wie mich) – die Dichte an gemütlichen Cafés wo man einen perfekten Kaffee trinken kann, ist unglaublich hoch.
  • Es ist eine Stadt der Strassenkunst – wer an einem Freitag- oder Samstagabend durch die Strassen der Universitätsviertel bummelt, kriegt hochkarätige Unterhaltung zum freiwillig wählbaren Preis geboten.
  • Es ist eine Stadt der architektonischen Experimente.
  • Es ist eine Stadt mit Bücherstadt.
  • Es ist eine Stadt, die mich zum Shopaholic werden lässt.
  • Es ist eine Stadt, in der ich mich zu jeder Tages- und Nachzeit sicher fühle.
  • Es ist eine Stadt mit relativ wenigen Touristen, sieht man einmal von einigen Hotspots ab, die von chinesischen Reisegruppen vereinnahmt werden.

Nachstehend aus dem Fundus meiner vielen Aufenthalte in Südkorea einige Tips für die erste Reise nach Seoul:

2. Die beste Reisezeit…

…gibt es nicht, denn jede der vier stark ausgeprägten Jahreszeiten in Seoul hat ihre Vorzüge. Wer die Zeit der Kirschblüte verpasst, muss sich nicht grämen, sondern wird vielleicht an goldenen Kornfeldern oder prächtigem Herbstlaub erfreuen. Oder kann sich im eiskalten Winter vom warmen Fussboden Ondol wieder aufwärmen lassen. Einzig im Juli/August kann es vorkommen, dass die Regenzeit einen Strich durch die Ausflugspläne macht.

Im Juni blüht der Mohn

Es muss nicht immer Kirschblüte sein: Im Mai/Juni blüht in Seoul der Mohn

Die ideale Reisedauer ist ebenso schwer festzulegen. Die zwei Monate, die ich bislang in Seoul verbracht habe, reichen von mir aus gesehen bei weitem nicht. Aber das ist höchst subjektiv. Objektiv steht fest: Mit rund 24 Mio. Einwohnern ist Seoul eine der grössten Metropolen der Welt. Im Vergleich dazu sind Zürich (1,68 Mio.) oder Berlin (ca. 6 Mio.) geradezu Winzlinge. Entsprechend lohnt es sich, für die Reise genügend Zeit einzuplanen – eine Woche sollte es mindestens sein.

3. Nach Seoul fliegen

Wer Komfort schätzt und sich an Prinzessinnen auf der Erdnuss nicht stört, ist mit Korean Air gut bedient. Bloss: Direktflüge (Flugdauer 11 bis 12 Std.) hin- und zurück werden ab Wien und Zürich nur im Sommerhalbjahr angeboten. Wer im Winterhalbjahr nach Südkorea fliegen oder Geld sparen will, muss Umsteigen in Kauf nehmen.

Wandmalerei im Ihwa Mural Village, Seoul

Wandmalerei im Ihwa Mural Village, Seoul

Seoul verfügt über zwei internationale Flughäfen: Gimpo und Incheon. Incheon gilt zu Recht als einer der besten Flughäfen der Welt. Doch meine Präferenz gilt dem etwas in die Jahre gekommenen Gimpo – man ist sehr viel schneller aus dem Terminal raus und im Stadtzentrum. Das internationale Flugangebot von/nach Gimpo beschränkt sich leider auf die Nachbarländer Japan, Taiwan und China. Wer eine Ostasien-Rundreise plant, sollte Gimpo in Betracht ziehen, insbesondere nach Japan (Tokyo-Haneda, Osaka, Nagoya) gibt es sehr günstige Flüge und in Taipei wird der im Stadtzentrum gelegene Flughafen Songshan angeflogen.

Die Einreise gestaltet sich in der Regel problemlos – für Angehörige der Schengen-Staaten (ausgenommen Slowenien) genügt ein gültiger Pass (bei Einreise sollte er mindestens noch 6 Monate gültig sein) für eine Aufenthaltsdauer von 90 Tagen zu touristischen Zwecken. Dazu müssen noch Einreise- und Zollformulare ausgefüllt werden, die im Flieger verteilt werden. Meist dauert das Passieren der Einreisekontrolle nicht lange (obgleich auch biometrische Daten erfasst werden). Ausnahme: wer in eine chinesische Touristengruppe gerät, hat Pech gehabt. Wer nicht erfahren möchte, wie sich die Reisenden aus dem Reich der Mitte ihren Ruf als Rüppel verdient haben, beachtet besser den Wink der netten Damen im Hanbok, die die Ströme der Ankommenden dirigieren.

Für den Transfer ins Stadtzentrum von Seoul empfiehlt sich der Flughafen-Expresszug Arex (non-stop ca. 45 min. bis Seoul Station, mit Halt an allen Stationen ca. 1 Std.) oder Bus (je nach Destination ca. 1 bis 1 1/2 Std.). Am besten folgt man diesbezüglich den Empfehlungen des Hotels/Hostels. Statt Einzeltickets zu lösen, besorgt man sich am besten gleich schon am Flughafen T-Money (mehr dazu später).

Wer in Gangnam wohnt und mit Korean Airlines fliegt, kann auf der Rückreise bereits am City Airport Terminal beim Convention and Exhibition Center (COEX) einchecken und die Ausreiseformalitäten erledigen. Das spart nicht nur die Wartezeit fürs Einchecken, auch am Flughafen kommt man so gleich in den Genuss des VIP-Services bei der Sicherheitskontrolle, so dass mehr Zeit fürs Duty Free-Shopping bleibt.

4. Geld

Landeswährung in Südkorea ist der Koreanische Won (KRW), man kommt ungefähr auf den Betrag in Schweizerfranken/Euro, wenn man drei Nullen streicht.

Kreditkarten sind zwar weitherum akzeptiert, aber einige Hostels bevorzugen Bares und auch die Automaten, an denen man T-Money wiederaufladen kann, schlucken (erstaunlicherweise) nur Bargeld. Europäische Bankkarten (Cirrus, Plus) werden – auch wenn sie für Ostasien freigeschaltet sind- dagegen nicht von jedem Bankomaten akzeptiert (noch nicht mal am Flughafen Incheon). Eine Grundregel ist: internationale Bankomaten trifft man immer und überall an, wenn man genügend Bares in der Tasche hat, braucht man aber dringend Nachschub, will kein Automat die Karte akzeptieren. Immerhin: auch Wechselstuben gibt es an den touristischen Hotspots zuhauf.

t-money-cardAm besten schon bei der Ankunft sollte man sich T-Money zulegen. Damit bezahlt man unkompliziert im Nahverkehr in und um Seoul sowie in zahlreichen anderen Städten in Südkorea und auf Jeju. Auch in den zahllosen Convenience-Stores kann man seine Einkäufe damit erledigen, Taxis akzeptieren sie ebenso wie öffentliche Telefonzellen (die wundersamerweise allerdings auch noch für Münzen ausgerichtet sind). Die Karte ist am Schalter der Metrostationen, an manchen U-Bahnstationen am Automaten und fast überall in Convenience Stores erhältlich. Es gibt sie auch als Schlüsselanhänger, Armband und mit allen möglichen Motiven (Hello Kitty, Line Bear usw.), allerdings sind die Spezialausgaben nicht überall erhältlich. Wer T-Money nicht für die nächste Reise aufbewahren will, kann sie vor der Abreise zurückgeben und erhält den Restbetrag sowie die Grundgebühr weitgehend zurückerstattet.

Südkorea ist kein Entwicklungsland mehr und entsprechend auch – anders als südostasiatische Länder wie Thailand oder die Philippinen – kein Billigreiseland. Manches wie Unterkunft, Verpflegung, Transport, Kleider und Kosmetik ist aber doch erstaunlich günstig.

Wieviel man letztendlich ausgibt, hängt von den persönlichen Präferenzen ab. Ich bevorzuge als Alleinreisende ein Dorm im Hostel gegenüber einem Hotelzimmer und spare damit auf einen Schlag etwa CHF 80 pro Tag sowie die Kosten für Frühstück, Wifi und zum Teil sogar noch die SIM-Karte. Dafür gerate ich in Südkorea regelmässig in einen Shoppingrausch und auch kulinarischen Versuchungen unterliege ich hie und da. Dazu darf der tägliche Besuch in einem der zahllosen Cafés nicht fehlen. Mein persönliches Budget für eine Woche in Seoul sieht etwa wie folgt aus:

  • Flug (Direktflug Zürich-Seoul): CHF 1’000 (mit Umsteigen: CHF 600)
  • Unterkunft (Hostel/Dorm): 6 Nächte à CHF 30 = CHF 180
  • Essen und Kaffee: 7 Tage à CHF 20 = 140
  • Eintritte (Museen, Aussichtsplattform, Vergnügungsparks): CHF 70
  • Spenden an Strassenmusiker: CHF 30
  • T-Money (Nahverkehr, Convenience Store, Telefon): 7 Tage à CHF 10 = CHF 70
  • Wifi/Sim-Karte: CHF 0
  • Shopping (Kosmetik, Kleider, Bücher, Geschenke, Souvenirs): ????

5. Unterkunft

Selbstverständlich gibt es in Seoul Hotels aller Preisklassen und Hotelketten. Ich persönlich habe mit Privatunterkünften – Hostels und traditionelle Hanok-Häuser – sehr gute Erfahrungen gemacht: man erhält einen Einblick in das Leben der koreanischen Gastgeber, dazu oft nützliche Reisetips und lernt andere Reisende (eher selten andere Europäer) kennen. In den Genuss meines ersten Gangnam-K-Pop-Konzerts kam ich beispielsweise dank einer Zimmergenossin aus Malaysia, meinen ersten Makgeolli-Schwips im Ausgehviertel Hongdae holte ich mir zusammen mit einer weitgereisten Britin, die ebenfalls in einem Hostel traf und die sich inzwischen in Seoul niedergelassen hat. Die Auswahl ist riesig (die meisten Privatunterkünfte bieten neben Dorms auch Einzelzimmer an), nachstehend eine Auswahl derjenigen Privatunterkünfte, die ich selbst ausprobiert habe (zu buchen über die gängigen Portale oder den angegebenen Link):

Sophia Hanok Guesthouse (Bukchon Hanok Village)

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Sophia Hanok Guesthouse

Traditionelle Häuser sind in Seoul rar – die Stadt wurde im Koreakrieg fast flächendeckend zerstört, um dann ein rasantes Bevölkerungswachstum zu erfahren. Die traditionelle Bauweise ist so einfach wie genial. In den um den Hof gruppierten Zimmerchen hinter papierbespannten Schiebetüren schläft man direkt auf dem Ondol-Heizsystem wohlig warmen Fussboden. Einige solche alte Häuser findet man im Bukchon Hanok Village, wo man auch etliche Privatunterkünfte findet. Ich habe im Sophia Hanok Guesthouse übernachtet. Dieses genügt vielleicht bezüglich Sauberkeit und Komfort (viel kleiner kann ein Badezimmer gar nicht sein) vielleicht nicht allen Ansprüchen, war aber dafür sehr authentisch. Die Lage ist ideal für Ausflüge in den Gyeongbokgung-Palast, das Museum of Modern and Contemporary Art, Insadong und natürlich das Hanok-Dorf Bukchon. Für Ausflüge in andere Stadtteile muss man jedoch recht viel Zeit einplanen. Für mein Einzelzimmer inkl. einfachem Frühstück habe ich ca. CHF 45/Nacht bezahlt.

JA Coex (Gangnam)

Dass ich nur ein Hostel im Stadteil Gangnam aufführen kann, liegt daran, dass ich mir keine bessere Unterkunft vorstellen kann als das JA Coex: ideal gelegen, sauber, gemütlich, mit einer netten Gastgeberin. Das einzige Problem: das Hostel ist sehr klein und dadurch schnell ausgebucht. Die U-Bahnstation Samseong, das Kongresszentrum Coex mit grosser Mall und City Airport Terminal sowie der K-Pop-Hub SM-Town sind nur einen Steinwurf entfernt. Für mein Dorm-Bett inkl. Bagel-Frühstück habe ich CHF 25/Nacht bezahlt.

Zzzip Guesthouse (Hongdae)

Das eigentliche Unterhaltungsviertel ist allerdings nicht Gagnam sondern Hongdae, das Viertel um die Hongik Universität. Unzählige Restaurants, Boutiquen, Cafés, Nachtlokale und Strassendarbietungen laden im weitgehend verkehrsfreien Viertel zum Verweilen ein. Hongdae ist verkehrstechnisch gut erschlossen, so dass man auch rasch im Stadtzentrum, am Flughafen oder in Paju ist. Die Auswahl an Hostels ist riesig. Eines der verkehrstechnisch am besten gelegenen Guesthouses ist das Zzzip Guesthouse unweit der Station Habjeong. Neben dem üblichen Komfort erhielt ich bei meinem letzten Aufenthalt auch eine Gratis-Simkarte, was sich als sehr praktisch erwies (in Ostasien funktionierte das Roaming von Swisscom und Sunrise bei mir bislang so gut wie gar nicht). Für mein Dorm-Bett inkl. Frühstück habe ich CHF 20/Nacht bezahlt.

May Guesthouse (Hongdae)

Ebenfalls sehr gute Erfahrungen habe ich mit dem May Guesthouse im Viertel Hongdae gemacht. Unweit der U-Bahn-Station Sangsu gelegen, ist es sehr komfortabel eingerichtet. Inklusive Waffel-Frühstück habe ich CHF 22/Nacht für mein Bett im Viererzimmer bezahlt.

Geranium Ladies Guesthouse (Hongdae)

Frühstück im Geranium Ladies Guesthouse

Frühstück im Geranium Ladies Guesthouse

Das einzige, was man am ebenfalls im Viertel Hongdae gelegenen Geranium Ladies Guesthouse kritisieren kann, ist, dass es zu sauber und zu rosarot ist. Ladies (sorry, keine Männer), die das mögen, kommen dort aber in den Genuss eines liebevoll zubereiteten, täglich wechselnden Frühstücksmenus. Sauberkeit und kulinarische Leckerbissen haben allerdings ihren Preis: Ich habe CHF 33/Nacht für mein Bett im Viererdorm bezahlt.

6. Sehenswürdigkeiten

Gyeongbokgung oder Changdeokgung

Palastwache beim Gyeongbokgung

Palastwache beim Gyeongbokgung

Zu einem Besuch Seouls gehört zweifellos ein Besuch von einem oder mehreren der prächtigen Paläste, zuoberst auf der Liste der Sehenswürdigkeiten steht wohl der Gyongbokgung, der auch das sehenswerte Folksmuseum einschliesst. Wer den richtigen Zeitpunkt erwischt, erlebt die Wachablösung. Eintritt: 3,000 KRW

Ebenfalls sehenswert ist der zum UNESCO-Welterbe zählende Palast Changdeokgung. Eintritt: 3,000 KRW

Bukchon Hanok Village

Im Teehaus "Die blaue Blume" im Bukchon Hanok Village

Im Teehaus „Die blaue Blume“ im Bukchon Hanok Village

Eine Ansammlung von hübschen traditionellen koreanischen Häusern mit vielen kleinen Geschäften, Restaurants und Herbergen ist im Bukchon Hanok Village gleich neben dem Palast Gyeongbokgung zu finden. Ideal, um nach dem Spaziergang durch das weitläufige Palastareal eine Tasse Tee zu trinken.

Überblick gewinnen: N Seoul Tower oder 63 Square oder Lotte World Tower

N Seoul Tower

N Seoul Tower

Klassiker unter den Aussichtspunkten ist der N Seoul Tower auf dem Hügel Namsan mitten in der Stadt Seoul. Nachteil der zentralen Lage und der Popularität des Turms ist der grosse Andrang (chinesischer) Touristen. Preis: 10,000 KRW

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Blick vom Observatorium „63 Square“ Richtung N Seoul Tower

 

Als Alternative zum N Seoul Tower bietet sich das der „63 Square“ an, mit 264 Metern bis vor kurzem das höchste Gebäude Südkoreas. Die Aussichtsplattform schliesst zudem eine Kunstausstellung ein. Dank der zentralen Lage auf der Insel Yeoido hat man eine grandiose Aussicht, wenn das Wetter mitmacht. Preis: 13,000 KRW

Lotte World Tower (hier noch im Bau)

Lotte World Tower (hier noch im Bau)

2016 wurde der Lotte World Tower fertiggestellt, sobald das Observatorium Seoulsky eröffnet wird, dürfte für solche, die hoch hinaus wollen, eine neue Touristenattraktion entstehen.

Blick vom Hügel Somangtap im Süden Seouls

Blick vom Hügel Somangtap im Süden Seouls

Wer sich das Eintrittsgeld für die genannten Observatorien sparen will, findet rund um Seoul genug Hügel und bestens ausgebaute Wanderwege, um einen schönen Blick auf die Stadt zu haben.

Dongdaemun Design Plaza

Im Innern der Dongdaemun Design Plaza

Im Innern der Dongdaemun Design Plaza

Seoul ist eine sehr designaffine Stadt und auch für Architekturliebhaber finden sich viele Highlights, namentlich auch ausserhalb in der Paju Book City und im Heyri Art Valley. Innerhalb der Stadmauern stellt die Dongdaemun Design Plaza (DDP) von Zaha Hadid eine architektonische Perle dar, die auch im Innern an Läden und Museen viel zu bieten hat.

Ihwa Mural Village

Treppengemälde im Ihwa Mural Village

Treppengemälde im Ihwa Mural Village

Im Armenviertel Ihwa haben Künstler 2006 die Mauern mit Wandgemälden verschönert. Wer sie sehen will, muss sich allerdings beeilen: Einige der Anwohner sind über die Touristenströme, die das Quartierleben stören, verärgert, und haben begonnen, die Malereien zu übermalen. Die Zukunft des „Mural Village“ ist ungewiss.

Märkte

Noryangjin Fischmarkt

Noryangjin Fischmarkt

Seoul hat Märkte für alles und jedes, faszinierend ist etwa der Grosshandels Kleider- und Textilmarkt bei Dongdaemun. Mein Favorit ist allerdings der Noryangjin Fischmarkt – man muss ja nicht gleich einen lebendigen Oktopus essen…

Hongdae

B-Boys mit Fangemeinde im Quartier Hongdae

B-Boys mit Fangemeinde im Quartier Hongdae

Rund um die Hongik University findet sich eine weitgehend verkehrsfreie Zone, die voll von Cafés, Restaurants, Boutiquen, Nachtklubs ist. Besonders am Wochenende drängen sich die (Möchtegern-)Nachwuchsstars und ihre Fans auf der Strasse, um ihr Können zu zeigen.

Hangang mit Rainbow Bridge

Am Fluss Hangang

Am Fluss Hangang

Mitten durch die Stadt Seoul zieht sich der Fluss Hangang, der zum Velofahren oder spazieren einlädt, wenn man der urbanen Dichte Seouls einmal überdrüssig ist. Ein besonders schönes Bild bietet sich am Abend, etwa bei der Regenbogenbrücke.

Bukhansan National Park

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Die Wanderwege im Bukhansan Nationalpark sind gut ausgebaut, aber sehr viel steiler, als man sich das nach dem Blick auf den Plan vorstellt.

Gleich hinter der Stadmauer beginnt im Norden Seouls der Bukhansan Nationalpark, wo unzählige gut ausgebaute Wege zum Wandern einladen. Aber Achtung: es geht sehr viel auf und ab, die Wanderung ist schnell einmal sehr viel anstrengender, als man das mit Blick auf die ausgehängten Routenpläne denken würde. Will man Massenandrang vermeiden, verlegt man seine Wanderungen besser unter die Woche. Am Wochenende ist Tout Seoul unterwegs, ausstaffiert, dass es einer Tour auf den Eiger Ehre machen würde.

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