Koreanisch in 33 Tagen #10: Vergangenheitsform

Während ich immer noch an meiner 100-Verben-Liste (Koreanisch in 33 Tagen #8) kaue, schaue ich mir die Vergangenheitsform an. Die koreanische Grammatik ist in diesem Punkt glücklicherweise sehr bedienerfreundlich. Wie in der Gegenwartsform (Koreanisch in 33 Tagen #9) wird einfach eine Endung angehängt, nachdem man von der Grundform das Anhängsel [da] abgeschnitten hat, und zwar

  • 았어요 [a-sseo-yo] wenn der Verbstamm auf ㅗ [o] oder ㅏ [a] endet (Endung für Gegenwart: 어요 [a-yo])
  • 었어요 [eo-sseo-yo] wenn der Verbstamm auf einen anderen Vokal als ㅗ [o] oder ㅏ [a] endet (Endung für Gegenwart: 어요 [eo-yo])
  • 였어요 [yeo-sseo-yo] wenn der Verbstamm auf 하 [ha] endet (Endung für Gegenwart: 여요 [yeo-yo])

Oder noch simpler ausgedrückt: zwischen den zwei Silben der Endung für die Gegenwart wird der Laut -ㅆ어- [-sseo-] hineingeschoben. Im Einzelnen ergeben sich im Sprachfluss geringfügige Abweichungen, doch diese brauchen keine Sorgen zu machen, weil es mir als Anfänger vorab ums Verständnis geht und man an der Silbe -ㅆ어- [-sseo-] immer heraushört, dass es sich um die Vergangenheitsform handelt.

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